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UriLift - Die Problematik
In praktisch allen Städten und Gemeinden mit Vergnügungsvierteln stellt das öffentliche Urinieren ein gesellschaftliches Problem dar. Einerseits weil ausreichende Sanitär ein richtungen im öffentlichen Raum fehlen, anderseits weil die Kneipenbummler in der Regel den einfachsten Weg wählen und sich an unerlaubten Stellen erleichtern.

Belästigungen und sinnlose Gewalt
Für Anwohner und Geschäftsinhaber stellt das Urinieren an öffentlichen Orten eine erhebliche (Geruchs-)Belästigung dar. An den betroffenen Gebäuden entstehen häufig erhebliche Schäden. Und wer einen sogenannten Wildpinkler auf sein inakzeptables Verhalten hin anspricht, muss mit aggressiven Reaktionen rechnen. Immer häufiger ist Wildpinkeln unmittelbarer Anlass für sinnlose Gewalt.

Im Rahmen einer Strategie der Null-Toleranz und des harten Durchgreifens haben Ordnungs hüter in den Vergnügungsvierteln alle Hände voll zu tun, um Verwarnungen auszusprechen und Bußgelder zu verhängen und rabiates Verhalten der Wildpinkler und eventueller Umstehender zu verhindern oder einzudämmen. Die Rechnung für dieses Problem liegt letztlich bei der betroffenen Gemeinde. Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Imageverlust und Schadensbeseitigung kosten bares Geld.

Teufelskreis
Eine ausreichende Zahl öffentlicher Toiletten scheint die Lösung des Problems zu sein. Aber wo soll man sie aufstellen? Denn schließlich verunstalten sie das Straßenbild, sind weder bei den Anwohnern noch bei den Geschäftsinhabern beliebt, bedürfen der Wartung und der Aufsicht und sind beliebtes Objekt von Graffiti-Sprühern und Vandalen. Und sie sind ständig
präsent. Auch dann, wenn sie eigentlich nicht benötigt werden. Ein Teufelskreis!